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	<title>Münchengeflüster</title>
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	<description>Ansichten aus München über München, Deutschland und den Rest der Welt</description>
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		<title>Impressionen aus Scheden</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 09:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
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		<description><![CDATA[Stockholms Zentrum besteht Ende August vor allem aus Touristen &#8211; oder liegts am ESC ? (Auch der Grund für meine Anwesenheit)
Das Leitungswasser ändert permanent seinen Druck, egal ob öffentlicher Brunnen, Dusche, oder Restaurantwaschtisch.
In öffehtlichen Verkehrsmitteln muss man auch mit meiner Größe nicht immer auf die Kopffreiheit achten wie bei uns.
Öffentliche Toiletten sind schwer zu finden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stockholms Zentrum besteht Ende August vor allem aus Touristen &#8211; oder liegts am <a href="http://www.escardio.org" target="_blank">ESC</a> ?<a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/elch.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignright size-medium wp-image-1735" title="Elch" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/elch-225x300.jpg" alt="Elch" width="135" height="180" /></a> (Auch der Grund für meine Anwesenheit)</p>
<p>Das Leitungswasser ändert permanent seinen Druck, egal ob öffentlicher Brunnen, Dusche, oder Restaurantwaschtisch.</p>
<p>In öffehtlichen Verkehrsmitteln muss man auch mit meiner Größe nicht immer auf die Kopffreiheit achten wie bei uns.</p>
<p>Öffentliche Toiletten sind schwer zu finden oder rar. Selbst in Kaufhäusern, Einkaufszentren oder Schnellrestaurants sind sie gebührenpflichtig.</p>
<p>Das &#8220;Vorurteil&#8221; stimmt teilweise: Schweden sind blonder, aber auch nicht größer als Deutsche.</p>
<p>An einem sonnigen Vormittag gehen ebenso viele Väter wie Mütter mit dem Kinderwagen spazieren, und treffen sich zu Väterrunden am Wasser.</p>
<p>Was bei uns die Straßenkehrer sind, schippert mit Boten über die Wasserflächen und fischt treibenden Müll, der dann in die große Tonne an Bord versenkt wird.</p>
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		<title>Mode und Uniform</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:48:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man Umfragen und Interntforen Glauben schenkt, können Männer Leggings an Frauenbeinen meist nicht viel abgewinnen &#8211; und Leggings am eigenen Bein außer zum Sport erst recht nichts.
Im Gegensatz zu den Männern lassen sich Frauen aber offensichtlich weniger von der Meinung des anderen Geschlechts leiten, als von der aktuellen Mode, wenn sie ihre Bekleidungswahl treffen.
Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Umfragen und Interntforen Glauben schenkt, können Männer Leggings an Frauenbeinen meist nicht viel abgewinnen &#8211; und Leggings am eigenen Bein außer zum Sport erst recht nichts.</p>
<p>Im Gegensatz zu den Männern lassen sich Frauen aber offensichtlich weniger von der Meinung des anderen Geschlechts leiten, als von der aktuellen Mode, wenn sie ihre Bekleidungswahl treffen.</p>
<p>Dies dann aber mancher Orts in einem Umfang, dass man eher an eine Uniform als an Mode erinnert wird.</p>
<p>Daran dass Männer im westlichen Kulturkreis sehr uniform flache, schwarze oder braune Schuhe oder Turnschuhe tragen, unter einer eher weiten Hose und das Ganze mit einem hüftlangen Shirt oder Hemd garnieren, daran hat man sich gewöhnt, obwohl es eine starke Einschränkung im Hinblick auf die möglichen Kleidungsarten darstellt.</p>
<p>Frauen kleiden sich vielfältiger &#8211; es sei denn, sie sind unter 35 und leben in Stockholm. Es scheint nur noch Leggings zu geben, bevorzugt schwarz, gelegentlich als Jeans oder mit Muster ausgeführt. Dazu dann ein längeres Oberteil. Punkt.</p>
<p>Alternativ ersetzt eine halbtransparente Strumpfhose die Leggings unter einem etwas längerem T-Shirt.</p>
<div id="attachment_1731" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/leggings.jpg" rel="thumbnail"><img class="size-full wp-image-1731 " title="leggings" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/leggings.jpg" alt="Stockholmer Leggingsdiktatur" width="480" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Stockholmer Leggingsdiktatur</p></div>
<p>Mode finde ich etwas schönes, aber wenn sie zur Uniform wird, hat sie irgendwie ihren Reiz verloren. Wo bleiben die Kleider, Röcke, Hosen?</p>
<p>Genau genommen ist dieser Einheitslook aber kein Wunder, betrachtet man die kleinen Mädchen &#8211; es gibt hier praktisch keines, das  nicht mindestens ein rosanes oder pinkes Kleidungsstück trägt. Aber auch ganz in pink ist sehr beliebt.</p>
<p>Mir scheint es, rosa und pink sind der Ausweis der wachsenden Weiblichkeit &#8211; ohne rosa kein Mädchen.</p>
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		<title>Öffentlicher Verkehr</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich nicht gerade irgendwo im Ausland bin, sehe ich fast nie eine Tram oder einen Bus von innen. Um so ungewöhnlicher ist es für mich im Besitz einer Mehrtageskarte zu sein.
Aber in Stockholm wird man dazu fast genötigt, zahlt man für eine Einzelfahrt 40 Kronen, über 4€ und für das 72h Ticket nur 120Kronen.
Hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich nicht gerade irgendwo im Ausland bin, sehe ich fast nie eine Tram oder einen Bus von innen. Um so ungewöhnlicher ist es für mich im Besitz einer Mehrtageskarte zu sein.</p>
<p>Aber in Stockholm wird man dazu fast genötigt, zahlt man für eine Einzelfahrt 40 Kronen, über 4€ und für das 72h Ticket nur 120Kronen.</p>
<p>Hatte ich die Münchner Preise mit 2,40€ bislang immer, auch im internationalen Vergleich als überzogen angesehen, schlägt das hier dem Fass den Boden aus. Dafür bekommt man zwar auch in jeder Tram einen Schaffner, alles blitzsauber und graffitifrei &#8211; ob sich das rechnet&#8230;?</p>
<p>Trotz der teilweise Museal anmutenden Trams ist Hightech angesagt Die Schaffner und Zugangsschleusen prüfen die Zeitkarten via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RFID" target="_blank">RFID</a> Leser und an entsprechenden Automaten sind sie per Kreditkarte nach zu laden.</p>
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		<title>Sonntagsfahrer</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 15:57:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es in München einen Tag gibt, an dem es angenehm ist in öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, dann ist es der Sonntag. Man steht sich an diesem Tag zwar oft die Beine in den Bauch bis der MVV mal einen Wagen vorbeischickt, aber immerhin findet man dann in aller Regel zu jeder Urzeit auch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es in München einen Tag gibt, an dem es angenehm ist in öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, dann ist es der Sonntag. Man steht sich an diesem Tag zwar oft die Beine in den Bauch bis der MVV mal einen Wagen vorbeischickt, aber immerhin findet man dann in aller Regel zu jeder Ur<a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/tram.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignright size-medium wp-image-1715" title="tram" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/tram-225x300.jpg" alt="tram" width="225" height="300" /></a>zeit auch einen Sitzplatz.<br />
Umso überraschter war ich, als ich hier in Stockholm zwar an den Wochentagen, morgens wie Abend meist einen Platz bekam, aber nicht heute am Sonntag. Dicht gefüllt war die U-Bahn am Nachmittag, mit Leuten die mit ihren Taschen gerade vom sonntäglichen Einkaufsbummel kamen.<br />
Wie schön&#8230;<br />
Von verkaufsoffenen Sonntagen wagt mal als Bayer ja nicht zu träumen, da wäre man ja schon glücklich, wenn die Geschäfte einfach nur in der restlichen Zeit aufschließen dürften, wann sie wollten.<br />
Ein schöner Nebeneffekt in Schweden ist, dass sie Innenstadt nicht so trist und ausgestorben ist, wie München nach 20:00 Uhr und sonntags.</p>
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		<title>Testbild und Einwegpfand</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute morgen traue ich meinen Augen kaum:
Ich schalte den Hotelfernseher ein, um vielleicht vor dem Frühstück noch deutsche oder englische Nachrichten zu sehen, und werde empfangen von einem Testbild.Wie lange ist das her, dass es in Deutschland so etwas gab?
Wenn ich mich recht erinnere ist das Testbild mit Begin der 24h Berichterstattung anlässlich des 1.Golfkriegs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen traue ich meinen Augen kaum:<br />
Ich schalte den Hotelfernseher ein, um vielleicht vor dem Frühstück noch deutsche oder englische Nachrichten zu sehen, und werde empfangen von einem Testbild.<a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/testbilds.jpg" rel="thumbnail"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1714" title="testbilds" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/testbilds-300x225.jpg" alt="testbilds" width="300" height="225" /></a>Wie lange ist das her, dass es in Deutschland so etwas gab?<br />
Wenn ich mich recht erinnere ist das Testbild mit Begin der 24h Berichterstattung anlässlich des 1.Golfkriegs langsam aus der Fernsehwelt verschwunden.</p>
<p>Beim kleinen Brotzeitenkauf treffe ich zwei alten Bekannte wieder: den <a href="http://www.stadtneurotiker.org/?p=8507" target="_blank">Pfandautomaten</a> und das Einwegpfand &#8211; vermisst hätte ich sie sicher nicht und eigentlich dachte ich nur Deutsche wären auf so eine Idee gekommen. In Schweden zahlt man auf PET 20Cent auf Dosen 5Cent Pfand. Auf Glas noch weniger &#8211; so wenig, dass sich der Weg eigentlich nicht lohnt.</p>
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		<title>Schwedenpreise</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 22:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Obwohl es eigentlich gar nicht so weit ist bis Schweden, hat es doch nach meinem ersten Kurzbesuch fast 20 Jahre gedauert, bis ich wieder skandinavisches Territorium betreten habe.
Den ersten Eindruck von Stockholm aus der Luft durfte ich ich gut 30 Minuten genießen, da sich eine dicke Gewitterwolke über dem Flughafen erleichtern musste und mein Vogel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl es eigentlich gar nicht so weit ist bis Schweden, hat es doch nach meinem ersten Kurzbesuch fast 20 Jahre gedauert, bis ich wieder skandinavisches Territorium betreten habe.</p>
<p>Den ersten Eindruck von Stockholm aus der Luft durfte ich ich gut 30 Minuten genießen, da sich eine dicke Gewitterwolke über dem Flughafen erleichtern musste und mein Vogel Ehrenrunden genau über der Stadt absolvierte.</p>
<p>Bei meinem letzten Besuch in Schweden blieb als überragender Eindruck wie teuer hier alles ist.</p>
<p>Im Hotel angekommen, bin ich über das Preis/Leistungs- Niveau abermals erschüttert.<br />
Das nagelneu erbaute Park Inn in Hammarby hat nur zwei herausragende Qualitäten:</p>
<div id="attachment_1713" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/parkinn.jpg" rel="thumbnail"><img class="size-medium wp-image-1713" title="parkinn" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/parkinn-225x300.jpg" alt="Park Inn Stockholm" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Park Inn Stockholm</p></div>
<p>Den Preis und die Tatsache dass alles absolut neu ist. Aber, man nenne mich gerne anspruchsvoll, für 300€/Nacht, erwarte ich, dass eine Umbuchung funktioniert und jeder Mitreisende auch das voraus bezahlte Zimmer erhält, dass die Luft in den Zimmern frisch ist und man ein Fenster öffnen kann, und vielleicht sogar noch einen Kühlschrank und einen Schrank im Zimmer. Aber dafür sind die Räume wohl zu klein.</p>
<p>Versöhnlicher gestaltet sich allerdings das Abendessen in einer Pizzeria: Für 10€ gibt es eine anständige Pizza und eine Coke das stimmt mich wieder etwas versöhnlicher.</p>
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		<title>Ende eines Experiments</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 22:26:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade habe ich getan, was ich schon das eine oder andere Mal in Erwägung gezogen habe:
Ich habe mein Facebook-Profil gelöscht.
Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und was noch alles in diesen Themenbereich gehört waren sicher ein (kleiner) Grund für diesen Schritt, und wohl der finale Auslöser, aber nicht der Hauptgrund.
Wäre das nämlich so gewesen, wäre ich vermutlich hochgradig schizophren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich getan, was ich schon das eine oder andere Mal in Erwägung gezogen habe:<br />
Ich habe mein Facebook-Profil gelöscht.</p>
<p>Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und was noch alles in diesen Themenbereich gehört waren sicher ein (kleiner) Grund für diesen Schritt, und wohl der finale Auslöser, aber nicht der Hauptgrund.</p>
<p>Wäre das nämlich so gewesen, wäre ich vermutlich hochgradig schizophren, als Betreiber eins eigenen Blogs.<br />
Oder auch nicht?</p>
<p>Ungefähr ein Jahr lang habe ich das Experiment Facebook betrieben, nach langem Zögern und  zugegebener Maßen skeptisch, von Anfang an.</p>
<p>Was man mit FB macht, und wozu es gut ist, wusste ich nur von Erzählungen, was es alles an Risiken und Gefahren gäbe, darüber informierten mich ausführlich die Medien.<br />
Trotzdem habe ich mich mit meinem realen Namen angemeldet, da ich sonst nicht hätte erwarten können, Leute zu finden die mich kennen.</p>
<p>Unmittelbar nach den Anmeldung denke ich bereits darüber nach mich sofort wieder ab zu melden, da ich eine Freundschaftsvorschlagsliste erhalte, die mich erschreckt: gut 50% der vorgeschlagenen Personen kenne ich, d.h. FB hat über mich bereits Daten gesammelt, obwohl ich noch nie in Kontakt mit dieser Firma gekommen bin.</p>
<p><a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/fb.gif" rel="thumbnail"><img class="alignleft size-medium wp-image-1708" title="fb" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/08/fb-300x127.gif" alt="fb" width="300" height="127" /></a>Mag sich manch einer über diesen „Service“ freuen, mich erschreckt er und ich grüble darüber nach ob dieses Vorgehen nach unseren gängigen Gesetzen wohl statthaft ist.</p>
<p>Aber egal, Augen zu und durch.</p>
<p>Ich melde mich also trotzdem an, halte dabei die Informationen über mich so knapp wie möglich – wer mich kennt, weis schon wer ich bin.</p>
<p>Ich suche also in den nächsten Tagen mal nach Freunden (echten, nicht das was FB so bezeichnet) Bekannten und Geschäftspartnern. Die Vorschlagsliste ist wenig zielführend, da ich davon zwar viele kenne, aber nicht annähernd Kontakt zu ihnen habe oder wünsche.</p>
<p>Oft kenne ich sie nur mittelbar, über andere Personen.</p>
<p>Heraus kommt bei meiner Suche nicht viel – die meisten Menschen zu denen ich Kontakt habe, sind in meinem Alter, und haben keinen FB-Accout. Und auch nach einem Jahr Mitgliedschaft ist die Liste meiner Freunde nicht über vier Personen angewachsen.</p>
<p>Für diesen minimalen Nutzeffekt einem US-Konzern umfangreiches Datenmaterial über mich zu Verfügung zu stellen rechnet sich in meine Augen nicht, daher habe ich, ziemlich unbeeindruckt, den jetzigen Schritt gemacht und mich abermals geärgert:</p>
<p>Erreichen wollte ich dass dieser Laden alles was mich betrifft löscht, vielleicht nicht in seinen Datensicherungen, aber doch im aktuellen Datensatz.<br />
Ja, manchmal ist man auch mit 40 noch etwas naiv&#8230;</p>
<p>Stattdessen teilt man mir mit, dass mein Profil deaktiviert worden wäre, ich aber an selber Stelle fortfahren könnte wenn ich mich mit meinen bisherigen Zugangsdaten wieder anmelden würde.</p>
<p>Alles für immer gespeichert…<br />
Ob das rechtens ist, ist auch egal, werde ich kaum eine Möglichkeit haben mein Recht im Zweifelsfall durch zu setzen – und, ich bin froh dass der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg">Zuckerberg</a> nicht wirklich viel von mir erfahren hat.</p>
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		<title>Verkehrssicherungspflicht</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass in Deutschland immer mehr reglementiert wird, immer mehr Verbote und Verordnungen erlassen werden, als aufgehoben werden und die persönliche Freiheit Hand in Hand mit der Eigenverantwortung langsam dem Land den Rücken kehrt – dieses Gefühl beschleicht mich schon lange.
Zum Teil trägt die Politik die Verantwortung, weil sie den Bürger als unmündig betrachtet, oder ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass in Deutschland immer mehr reglementiert wird, immer mehr Verbote und Verordnungen erlassen werden, als aufgehoben werden und die persönliche Freiheit Hand in Hand mit der Eigenverantwortung langsam dem Land den Rücken kehrt – dieses Gefühl beschleicht mich schon lange.</p>
<p>Zum Teil trägt die Politik die Verantwortung, weil sie den Bürger als unmündig betrachtet, oder ihn lieber unmündig hätte (oder schon hat?)</p>
<p>Auch der Bürger hält sich nicht für mündig, legt er selbst sogar in Volksabstimmungen fest dass Verbote des Staates noch weiter verschärft werden müssen.</p>
<p><a href="http://www.langzeittest.de/seat-altea/intern/grafik/tr-beifahrerseite-traf-geparkte-autos.jpg" rel="thumbnail"><img class="alignleft" src="http://www.langzeittest.de/seat-altea/intern/grafik/tr-beifahrerseite-traf-geparkte-autos.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a></p>
<p>Was mir bislang neu war ist, dass mittlerweile auch unsere Gerichtsbarkeit in dasselbe Horn stößt:</p>
<p>Ich kann mich an einen Prozess erinnern, den ein Verwandter ca. 1980 gegen die Stadt führte, weil er Nachts mit seinem Wagen in einer schlecht beleuchteten Straße in eine nicht gesicherte Baustelle fuhr und sein Fahrzeug schwer beschädigt wurde.</p>
<p>Er war weder zu schnell, noch betrunken oder hatte er sich irgendetwas zu schulden kommen lassen.</p>
<p>Den Prozess verlor er, die Urteilbegründung war lapidar: Er müsse immer so fahren, dass er jederzeit jedem Hindernis ausweichen oder davor bremsen könne.</p>
<p>Logisch, sehe ich ein.</p>
<p>Gerade habe ich von einem aktuellen Urteil gelesen bei dem der Kläger sich den Fahrzeugboden beschädigt hat, weil er auf einer schlechten Wegstrecke zu schnell unterwegs war.</p>
<p>Das Stück war gekennzeichnet, mit „Straßenschäden, max. 30 km/h“</p>
<p>Die 30 die er fuhr, waren wohl zu schnell. Jetzt muss die beklagte Gemeinde zahlen – sie ist ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen, weil max. 10km/h angebracht gewesen wären.</p>
<p>An der Rechtslage hat sich zwischen den Urteilen nichts geändert, wohl aber an der Wertung der Eigenverantwortlichkeit der Bürger.</p>
<p>Vor ein paar Monaten war im Fokus mal ein Artikel zur Einschätzung des persönlichen Lebensglück zu lesen. Die Kernaussagen waren: Je mehr der einzelne über sein Leben verantwortlich entscheiden kann, desto glücklicher ist er, Sicherheit und Geld sind nachrangig.</p>
<p>Und:</p>
<p>Verglichen mit ähnlichen Nationen sind die Deutschen die unglücklichsten.</p>
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		<title>Schuhe? &#8211; Schuhe!</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 21:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Mode]]></category>
		<category><![CDATA[Schuhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja eine Frau – zumindest wenn ich der Meinung meiner Frau im Bezug auf meinen Schuhschrank Glauben schenke.
Gut, das eine oder andere Paar Schuhe hat sich dort angesammelt, für einen Mann vermutlich überdurchschnittlich viele. Aber was will man schon machen, wenn wie bei Herrenschuhen immer alles fast gleich aussieht, muss man einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja eine Frau – zumindest wenn ich der Meinung meiner Frau im Bezug auf meinen Schuhschrank Glauben schenke.</p>
<p>Gut, das eine oder andere Paar Schuhe hat sich dort angesammelt, für einen Mann vermutlich überdurchschnittlich viele. Aber was will man schon machen, wenn wie bei Herrenschuhen immer alles fast gleich aussieht, muss man einfach alles kaufen, was sich etwas von der braun-schwarzen Masse abhebt.</p>
<p>Extrem extravagante Stücke finden sich im Regal trotzdem nicht, Herrenschuhe zeichnen sich eben doch durch sehr moderate Kreativität aus – bis jetzt.</p>
<p>In ebay.com habe ich sie entdeckt, das bislang ungewöhnlichste Paar Schuhe. In ihrer Extravaganz stellen sie glatt jede Damenschuh-Designer-Kreation in den Schatten, auch wenn ich zugeben muss, dass ihre ästhetischen Qualitäten doch eher bescheidener Natur sind, zumindest auf den ersten Blick.</p>
<p>Aber egal, teuer sind sie nicht und daher klicke ich auf „Sofortkauf“. Obwohl ich mit einer beträchtlichen Lieferzeit  rechne da sie aus den USA kommen, ist 5 Tage später das Päckchen mit den Schuhen da.</p>
<p>Also auspacken und anprobieren.</p>
<p>Das Anziehen gestaltet sich schwierig, und zuerst glaube ich, eine zu kleine Größe erwischt zu haben, ich bekomme meine Fuß kaum hinein – aber schließlich geht es doch und die Schuhe passen wie angegossen.</p>
<p>Ich stehe auf, sehe an meinen Beinen herunter und – muss lachen.</p>
<p>Wirklich, so was Ulkiges habe ich noch nicht an meinen Laufflächen gesehen, geschweige den an fremden.</p>
<div id="attachment_1670" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/07/fünf-finger-schuhe.jpg" rel="thumbnail"><img class="size-medium wp-image-1670      " title="fünf-finger-schuhe" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/07/fünf-finger-schuhe-300x200.jpg" alt="Fünf &quot;Finger&quot; Schuhe Vibram" width="255" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Fünf &quot;Finger&quot; Schuhe  Vibram</p></div>
<div id="attachment_1671" class="wp-caption alignleft" style="width: 265px"><a href="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/07/vibram-fife-finger.jpg" rel="thumbnail"><img class="size-medium wp-image-1671    " title="vibram-fife-finger" src="http://www.muenchengefluester.de/wp-content/uploads/2010/07/vibram-fife-finger-300x200.jpg" alt="Fünf &quot;Finger&quot; Schuhe Vibram" width="255" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Fünf &quot;Finger&quot; Schuhe  Vibram</p></div>
<p>Na gut, denke ich, zuerst mal das Laufgefühl testen &#8211; Die ersten Schritte, durchs Haus, durch den Garten – super, absolut bequem. Eigentlich genau so wie in der Werbung beschreiben „fast wie Barfuss“, nur die Stacheln und spitzen Steinchen bleiben draußen.</p>
<p>Gleich morgen werde ich sie mal außer Haus testen, auch wenn ich noch  nicht die geringste Idee habe, was zu diesen Schuhen passt: Shorts?  Jogginghose? Anzug? Leggings? Jeans? Ich glaube es ist schlicht egal,  diese Treter sehen so strange aus, dass sie zu allem gleichermaßen  (nicht) passen.</p>
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		<title>Amsterdam</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 21:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rmh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Amsterdam]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
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		<description><![CDATA[30 Jahre sind eine lange Zeit.
So lange war es her, dass ich das letzt Mal in Amsterdam war.
Was sich mehr verändert hat, meine Erinnerung oder die Stadt vermag ich nicht zu sagen. Gleich geblieben sind die Grachten – an sie konnte ich mich noch erinnern und zwar in ziemlich genau der Form wie ich sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>30 Jahre sind eine lange Zeit.<br />
So lange war es her, dass ich das letzt Mal in Amsterdam war.<br />
Was sich mehr verändert hat, meine Erinnerung oder die Stadt vermag ich nicht zu sagen. Gleich geblieben sind die Grachten – an sie konnte ich mich noch erinnern und zwar in ziemlich genau der Form wie ich sie wieder gefunden habe.</p>
[[Zeige als Diashow]]
<p>Sonst gab es nicht viele Übereinstimmungen zwischen Erinnerung und Realität. Alles wirkte auf mich jetzt gepflegter, frischer und lebendiger als damals – und touristischer.</p>
<p>Vor allem die Preise:<br />
Als Münchner ist man ja einiges gewohnt, was die Habgier der Mitbürger und der öffentlichen Hand betrifft, im Vergleich zu den Amsterdamer Leidensgenossen fährt man aber eher billig. 36,50€ Parkgebühr für einen Stadtbummel von 4 Stunden und ein zügiges Abendessen so viel muss man in München nicht einplanen, ebenso wenig wie 6,50€ für eine kleine Tasse Tomatensuppe am Stadtrand.</p>
<p>Viele Touris verdrängen wahrscheinlich die Abzocke schnell und erfolgreich wenn sie sich einem Touristenmagneten der Stadt hingeben, den Coffeeshops. Ich war wirklich erstaunt, dass sie nicht nur eine kleine Nigenbranche darstellen, sondern in manchen Gegenden in ähnlicher Zahl wie normale Kneipen anzutreffen sind, teilweise mit ähnlich gestalteter Speisenkarte wie andere Bildchenrestaurants auch. Völlige Normalität – auch wenn der Wirt nicht wollte, dass ich sein Menü ablichte (?).</p>
<p>Dem Geruch brennenden Hanfes begegnet man fast ständig irgendwo in der Stadt und auch wenn ich ihn als unangenehm empfinde, hatte er doch auch Vorteile – hätte sich das Grüppchen vorm Fernseher nicht innerhalb der ersten Halbzeit des WM-Endspiels wortwörtlich bis zum Umkippen zugekifft, hätte ich nicht viel vom Spiel gesehen. Der Großbildschirm hoch über dem Rathausplatz zeigte nämlich nur Werbung – Public Viewing kennt man hier scheinbar noch nicht. Fußball liegt im Monopol der Wirte mit kleinen Fernsehern.</p>
<p>Was von diesem Kurzurlaub bleibt, ist die Erkenntnis, dass man die Niederländische Hauptstadt lieber außerhalb der Reisesaison besuchen sollte, dafür mit einem gut gefüllten Geldbeutel und, dass es vermutlich billiger ist ist, mit dem Taxi zu fahren, als den eigenen Wagen zentral zu parken.</p>
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