So lange wollte ich den vorhergehenden Artikel eigentlich nicht an erster Stelle stehen lassen, aber bisher blieb keine Zeit bzw. Muße weiter zu schreiben.

Mit der Abreise aus Montevideo das vermutlich auf Grund der Feiertage auch für mich nicht mehr sichtbar zum Leben erwacht ist, ist der der erholsame Teil der Reise leider zu Ende.

Mit der direkten Fährverbindung von Buquebus fahren wir in ca. 3h direkt von Montevideo nach Buenos Aires und hohlen unseren Mietwagen wieder vom Parkplatz. Es ist noch alles dran und drin – sehr gut…

Der Verkehr und der Trubel in der Megametropole erschlägt einen fast, mit dem Auto noch eher weniger als zu fuß.

Es ist nicht möglich zu zweit nebeneinander die Fußwege zu benutzen, so stark ist der Fußgängerverkehr. Es ist so laut, dass auch eine Unterhaltung kaum möglich ist – bleibt man kurz stehen bildet sich sofort ein Stau.

Trotzdem gehen wir aus Schusters Rappen, etwa 5km von unserem Hotel in das Viertel Palermo, weil es uns immer noch schneller erscheint als mit einem Fahrzeug. Gestresst und müde erreichen wir unser Ziel, und sehen erstmals auch eine hübschere Seite von Buenos Aires. Hier haben sich Läden versammelt, die zwar alles andere als günstig sind, dafür aber Kleidung und andere Dinge anbieten, die eine Betrachtung wert sind. Nicht mehr der Billigplunder, der uns in ganz Argentinien verfolgt hat.

Strasßenbegrenzung in Palermo

Straßenbegrenzung in Palermo

Unseren letzen Tag vor der Heimreise verbringen wir noch mit einen Ausflug ins Nobelviertel Ricoletta, das sich vor allem durch seinen bekannten Friedhof auszeichnet. Leider etwas spät erreichen wir den Friedhof, fast gleichzeitig mit einer Reihe Touribusse, was dazu führt, dass sich vor manchen Grabmalen, wie z.B. dem von Evita, regelrechte Schlangen bilden.

 

Es wird der Adobe Flash Player benötigt und im Browser muss Javascript aktiviert sein..

Der folgende Reisetag ist unspektakulär, alles verläuft nach Plan, wenn man mal davon absieht, dass es einem Besitzstandsveränderer kurz vor dem Einchecken am Flughafen, gelungen ist, die Tasche mit der Filmkamera an sich zu bringen.

Übelst gelaunt, vor allem wegen des Verlustes des gesamten Filmmaterials, besteigen wir das Flugzeug und landen planmäßig, mit Zwischenstop in Rom, an Silvester in München.