Ja, ich bin ein bekennender Fan dieser Stinkzwiebel, und mein Verbrauch ist zugegebener Maßen überdurchschnittlich – meine Umwelt möge es mir nachsehen.

Was mir persönlich an Knoblauch am meisten stinkt, ist dessen Verarbeitung. Diese fängt mit dem mühseligen Schälen an, für das ich noch keine automatisierte Methode kenne, das man höchstens durch den Kauf von Asiaknoblauch etwas reduzieren kann, und geht mit dem Zerkleinern weiter.

Neben klein schneiden sind Knoblauchpressen eine Alternative, aber genau selbige sind für mich ein ständiges Ärgernis:

Nicht nur, dass die Reinigung äußerst mühsam ist, sondern auch die Funktion ist unbefriedigend. Alle mir bisher untergekommenen Knoblauchpressen arbeiten keines Wegs zufriedenstellend. Presst man eine einzelne Zehe, kann es leicht passieren, dass nichts herauskommt, zumindest nicht dort, wo es sollte.

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Der Stempel ist meist mit so viel Spiel zu seiner Führung gearbeitet, dass ein großer Teil des Knoblauchs nicht den Weg durch das Gitter wählt, sondern am Stempel vorbei nach oben. Außerdem verbleibt in der Presskammer und im Gitter auch noch ein nennenswerter Rest.

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Warum bietet nicht einmal ein Hersteller ein passgenau gearbeitetes Modell an, das ohne Spiel arbeitet? Technisch möglich wäre das ohne Zweifel, die Automobilhersteller beweisen das bei jedem einzelnen Zylinder aufs Neue, unter ungleich höherer Präzision als für eine Knoblauch presse gefordert wäre und schwereren Bedingungen.

Ich wäre bereit für eine gute und langlebige Knoblauchpresse auch etwas mehr aus zu geben…