Raubüberfall am Strand

Wir kommen gerade vom Schwimmen aus dem Meer und ich gehe zu unserem Badetuch, als sich mir zielstrebig eine Gestalt mit entschlossenem Blick nähert.
Schon aus ein paar Metern Entfernung schwant mir nichts Gutes, und ich überlege gerade, wie ich unsere Habseligkeiten zusammenraffe und damit die Flucht ergreife.

Aber es geht zu schnell.

Ich kann das Badetuch gerade noch zusammenraffen, da verschwindet schon der Kopf der Räuberin in meinem Rucksack. Ich versuche sie wegzuschieben und packe sie an den Hörnern, um wenigstens ihre Hufe von unseren Anziehsachen, Taucherbrillen und der Kamera zu bekommen.

Da ich keinen gesteigerten Wert auf einen ernsthaften Ringkampf lege kapituliere ich und überlasse der blöden, aber heiligen Kuh das Objekt ihres Interesses:
Unsere halbe Wassermelone!

Innerhalb weniger Sekunden ist die Melone im Kuhmagen verschwunden, genug Zeit um alles zusammenzupacken und die Flucht zu ergreifen.

Der gesamte Rucksackinhalt ist jetzt sandig und mit Wassermelonensaft verklebt, aber größere Verluste sind nicht zu beklagen.

Jetzt wundere ich mich auch nicht mehr wie die Kühe am Strand ihren Lebensunterhalt bestreiten…

durch Raub!

1 Gedanke zu „Raubüberfall am Strand

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